

lebe deine träume
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unser leben ist ein prozess, in dem wir uns daran erinnern, wer wir sind und unseren lebenstraum umsetzen. dabei stossen wir mitunter auf hindernisse. von klein auf wird uns weisgemacht, dass träume nie wirklichkeit werden. und je älter wir werden, desto mehr wird unser lebenstraum von unseren vorurteilen und ängsten zugeschüttet.
selbst wenn wir den mut aufbringen, unseren traum wieder
auszugraben, stossen wir auf ein zweites hindernis: die liebe. wir fürchten, die menschen, die uns nahestehen, zu
verletzen, wenn wir alles darangeben, unserem traum zu folgen. dabei übersehen wir allzu leicht, dass die liebe uns
keineswegs von unserem weg abhalten will. sondern dass diejenigen, die uns nahe stehen, uns glücklich sehen möchten
und bereit sind, uns auf dieser reise zu begleiten.
dann taucht das nächste hindernis auf: die angst vor niederlagen, die wir auf unserem wege erleiden könnten. wir haben keine erfahrung und machen fehler, wenn wir den kampf um unseren traum beginnen. das geheimnis des lebens besteht jedoch darin, siebenmal hinzufallen und achtmal aufzustehen. und wir dürfen nie vergessen, dass wenn wir etwas ganz fest wollen, das gesamte universum dazu beitragen wird, dass wir es auch erreichen.
irgendwann stellen wir dann fest, dass das, was wir immer so fest wollten, plötzlich in reichweite gerückt ist. an diesem punkt taucht das letzte hindernis auf: die angst, den traum erfüllt zu sehen. der gedanke, unser traum könnte sich tatsächlich verwirklichen, erfüllt uns mit schuldgefühlen.
wir blicken um uns und sehen all jene, die nicht erreicht haben, was sie wollten, und finden dann, auch wir seien es nicht wert, zu erreichen, was wir wollen. wir vergessen all die hindernisse, die wir überwunden haben, alles, was wir aufgeben mussten, um bis hierher zu gelangen. dies ist das gefährlichste hindernis. doch wenn du dich selbst der dinge, um die du gekämpft hast, für würdig erachtest, dann weisst du, warum du hier bist.
unsere tiefste angst ist es nicht, ungenügend zu sein. unsere tiefste Angst ist es, dass wir über alle maßen kraftvoll sind. es ist unser licht, nicht unsere dunkelheit, was wir am meisten fürchten.
wir fragen uns, wer bin ich denn, um von mir zu glauben, dass ich brilliant, grossartig, begabt und einzigartig bin?
aber genau darum geht es, warum solltest du es nicht sein? du bist ein kind gottes. dich klein zu machen, nützt der welt nicht.
es zeugt nicht von erleuchtung, sich zurückzunehmen, nur damit sich andere menschen um dich herum nicht verunsichert fühlen.
wir alle sind aufgefordert, wie die kinder zu strahlen. wir wurden geboren, um die herrlichkeit gottes, die in uns liegt, auf die welt zu bringen.
sie ist nicht in einigen von uns, sie ist in jedem. und indem wir unser eigenes licht scheinen lassen, geben wir anderen menschen unbewusst die erlaubnis, das gleiche zu tun.
wenn wir von unserer eigenen angst befreit sind, befreit unser dasein automatisch die anderen.
(nelson mandela)